Neugestaltung «Strategische Reserve»

Für die Finanzierung von strategisch wichtigen Vorhaben und Projekten verfügt die Universitätsleitung über eine sogenannte «Strategische Reserve». Diese Mittel (aktuell 13 Mio. CHF p.a.) können via Dekanat → Prorektorat bei der Universitätsleitung beantragt werden. In ihrer Sitzung vom 14.07.2016 hat die Universitätsleitung Neuerungen in der Handhabung der «Strategischen Reserve» für eine Pilotphase von zwei Jahren gutgeheissen.

Die wesentlichen Neuerungen und die daraus resultierenden Vorteile für Sie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Jedes Universitätsleitungsmitglied verfügt über eine Kompetenzsumme, aus der es selbständig Mittel zusprechen kann. Diese Kompetenzsummen werden verdoppelt. Zudem sind alle Vorhaben unter 100‘000 CHF neu aus den Kompetenzsummen zu finanzieren. Somit wird der Handlungsspielraum der einzelnen Universitätsleitungsmitglieder erweitert und gleichzeitig wird ein schnelleres und vereinfachtes Verfahren bei Vorhaben mit kleinerem Finanzbedarf sichergestellt.
  • Ab 2017 wird der Projekttyp «Y» ausschliesslich für die Verbuchung der «Strategischen Reserve» verwendet. Für alle strategischen Zusprachen ab 100‘000 CHF wird jeweils ein neues Finanzgefäss im Verantwortungsbereich der projektleitenden Person eröffnet. Somit ist für die Verantwortlichen im SAP klar ersichtlich, welche Mittel zum ordentlichen Budget gehören und welche Mittel für strategische Projekte temporär zur Verfügung gestellt wurden.
  • Sämtlicher Aufwand im Zusammenhang mit einer Zusprache aus der «Strategischen Reserve» wird neu auf dem entsprechenden Y-Objekt verbucht. Dies gewährleistet Transparenz über die Verwendung der Mittel, wodurch neu auch ein strategisches Projektcontrolling (Soll-Ist-Vergleich) durchgeführt werden kann.

Detailliertere Erläuterungen zur neuen Handhabung der «Strategischen Reserve» (Merkblatt) für das Zielpublikum (UL-Stäbe, Dekanate, Antragsteller) finden sich auf der entsprechenden Webseite.

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